Ein starkes Zeichen für Strausberg
Liebe Strausbergerinnen und Strausberger,
dieser Wahlkampf war intensiv und getragen von vielen Gesprächen an Haustüren, auf Straßen und bei Veranstaltungen. Dafür sagen wir von Herzen: Danke.
2.127 Stimmen – das ist ein starkes Signal. Es zeigt: Viele von Ihnen wollen mehr als nur einen neuen Verwalter im Rathaus. Sie wollen einen Aufbruch. Eine Stadtpolitik, die sozial gestaltet.
Auch nach dem Wahltag bleibt unser Auftrag bestehen.
Wir sind angetreten, weil wir überzeugt sind: Strausberg braucht eine Kultur des Miteinander. Eine Stadt, in der solidarisches Handeln Maßstab politischer Entscheidungen ist. In der Beteiligung mehr bedeutet als eine formale Anhörung. In der aus Betroffenen Beteiligte werden.
Wir wollen bezahlbares Wohnen sichern, Strausberg klimafest machen und den Straussee retten. Ob in Hegermühle, im Norden, in Vorstadt, im Osten oder in der Altstadt: Menschen wünschen sich wohnortnahe Treffpunkte, Orte mit Aufenthaltsqualität, Räume für Jugend, Vereine und Initiativen. Schulen und Kitas können mehr sein als Lernorte – sie können Anker im Quartier werden. Gleichzeitig braucht unsere Stadt ein starkes kulturelles Zentrum, das Identität stiftet und Leben in die Mitte bringt. Und: Was uns gemeinsam gehört, können wir auch gemeinsam gestalten. Stadtwerke, SWG und Straßenbahn stehen für Verlässlichkeit. Sie sind keine gewöhnlichen Betriebe, sondern Teil unserer demokratischen Infrastruktur. Hier geht es um Mitbestimmung, Transparenz und soziale Verantwortung gegenüber allen Bewohnerinnen und Bewohnern Strausbergs.
Wir als Linke in Strausberg – und ich persönlich – werden diese Themen weiter verfolgen. Ein so gutes Wahlergebnis ist für uns ein Auftrag. Wir stehen für Verlässlichkeit, soziale Prioritäten und den Mut, langfristig zu denken. Wir bleiben dran – in Initiativen und im Gespräch mit Ihnen, in der Stadtverordnetenversammlung, in den Aufsichtsräten. Denn alles, was uns gemeinsam betrifft, können wir auch nur gemeinsam lösen.
Mit Dankbarkeit und Zuversicht
Knut Steinkopf
und Die Linke Strausberg
